Januar 2010

 

Zunächst erst mal ein Grundstück finden

Das Grundstück soll näher an der Familie sein – Man(n) bzw. Frau könnte ja mal Nachwuchs bekommen. Außerdem wollen wir nicht so ein kleines von zig Seiten einsehbares Grundstück haben.

Große Grundstücke sind in Kiel leider sehr rar und schwierig zu bekommen. In fast allen Neubaugebieten bekommt man maximal 600-800m². Meistens sind die Grundstücke für Einfamilienhäuser unterhalb von 400m² - bei den Grundstückspreisen auch kein Wunder – aber ob die Grundstücke ausreichend sind steht auf einem anderen Blatt. Da wir in Boksee bereits Großgrundbesitzer sind/waren (ca. 1800m²) und mein Rasentraktor etwas zu tun haben soll, müssen mindestens 1000m² her.

Im Internet geschaut, Suchkriterien auf Kiel Umkreis 5km und aufgeht´s. Nur was war das? Gerade einmal 3 Grundstücke??? Kann doch nicht sein. Eines war in Heikendorf mit 3000m² für 450.000€…naja dann können wir auch in Boksee wohnen bleiben und haben keine halbe Mio für ein Grundstück bezahlt – schläft sich einfach besser ;). Das zweite war in Flintbek 1300m² für 119.000€ - eigentlich auch zu weit außerhalb aber die Infrastruktur ist um einiges besser als in dem ländlichen Boksee. – Makler angeschrieben und Exposé in den nächsten Tagen erhalten. Dann stellte sich aber schnell die Ernüchterung ein. Preis war okay, Lage direkt an den Bahnschienen..naja und das K.O.-Kriterium das Grundstück muß mit einer mindestens 300m²-großen Stadtvilla bebaut. Also Preislich ebenfalls schalflose Nächte…

Dann kamen wir zum letzten Grundstück das war in idealer Lage Kiel – Poppenbrügge (Kronsburg)  1170m² für leider zu viel Geld 179.000€. Somit viel das Grundstück ebenfalls durch. Mehr als 140.000€ durfte das Grundstück nicht kosten, damit noch ein wenig Geld für Haus übrig bleibt.

Die zweite Suche nach alten renovierungsbedürftige Häuser mit großen Grundstücken ergab zwar wesentlich mehr Treffer jedoch wollten viele Verkäufer mehr als 150.000€ für das abrissfähige Haus abrufen. Nach dem ich mir einige Häuser/Grundstücke angeschaut hatte und mir einige Angebote von Abrissunternehmen zwischen 10.000-17.000€ eingeholt hatte, kam ich zu dem Entschluss, das wir niemals mit 140.000€ auskommen würden. Und wir wohl doch in Boksee wohnen bleiben müßten – Ist ja an sich auch sehr schönes wohnen.

 

Aber wie das Leben so spiel, rief mich der Vater einer ehemaligen Schulkameradin an und hatte davon gehört das ich ein Grundstück suchen würde. Es handelte sich dabei um das bereits im Internet gefundene Grundstück in Kiel-Poppenbrügge. Ich mußte leider passen, da das Grundstück für uns zu teuer war. Nach einigen Verhandlungen einigten wir uns jedoch auf einen für uns noch so gerade zu akzeptierenden Preis. Jetzt hatten wir endlich ein passendes Grundstück gefunden.