Ende 2009

 

Timo + Renate entschließen sich ein neues Haus zu bauen

Das „alte“ Haus in Boksee wird in den nächsten 10 Jahren erhöhte Modernisierungskosten haben. Ein neues Dach, Wärmeverbundsystem, neue Eingangstür, neue Küche, neue Heizung uvm. werden natürlich einige Tausend Euro verschlingen.

Nach einigen Überlegung und Abwägungen (Kosten-Nutzenfaktor) haben wir uns dazu entschieden unser altes Reich gegen einen Neubau einzutauschen. Das neue Haus soll natürlich größer und luxuriöser werden ;) Außerdem wollen wir auch wieder dichter nach Kiel ziehen.

Um zu erfahren, was so ein neues Haus kosten kann. Habe ich im Internet nach Fertighausanbietern gesucht. Okal lief mir als erstes über den Weg. Kurze Mail hingeschickt, dass wir gern einen Beratungstermin wünschen. Kurze Zeit später hatten wir den ersten Bauträgertermin.

 

Erster Termin mit Okal

Der Herr von Okal kam mit einem riesigen Katalog zu uns. Und erklärte uns ca. 2 Stunden ausführlich die Vorteile von Okal, „änderbare Größe und Wände“. Der Preis wurde sogar schon an dem Abend mitgeteilt, da anhand einiger Tabellen der Preis ermittelt werden konnte.

Irgendwelche Sonderwünsche könne man aber erst nach der Vertragsunterzeichnung mit der Bauleitung besprechen. Alles ganz einfach. Als wir ihm mitteilten, das wir noch dort und dort etwas geändert haben möchten wurde es komplizierten aber angeblich alles kein Problem. Wir teilten dem Herrn mit, dass wir leider aber noch kein Grundstück für den Hausbau hätten. Er meinte er schaut, was er da machen kann.

Nach ein paar Tagen, kam der Anruf, dass er einen befreundeten Makler habe, der ein Grundstück mit altem Hausbestand zu verkaufen hat.

 

Nach einer kurzfristigen Terminabsprache habe ich mir das Grundstück mit dem Makler angeschaut. Komischerweise gehörte das Haus einer bekannten Teilnehmerin von „Bauer sucht Frau“. Der Preis für das 1600m²-große Grundstück lag bei 160.000€ inkl. Haus. Die Abrisskosten für das Haus und „Planmachen“ lag bei ca. 12.000€.  Somit außerhalb unserer gesetzten Summe. Der Makler meinte man könne noch einiges am Preis machen, da sie das Haus schnell verkaufen möchte und zu Ihrem Bauer ziehen möchte  ;). Ich habe dann für das Haus 120.000€ geboten. Nach einigen Telefonaten mit dem Makler und Erhöhung meines Angebotes auf 125.000€ hat sich die Teilnehmerin von "Bauer sucht Frau" gegen das Angebot entschieden und will das Haus nun selbst verkaufen. Einige Tage später fand ich das Haus in der Zeitung für 225.000€. So doof kann keiner sein, dass er für das Haus so viel Geld bezahlt. Und ich sollte Recht behalten.

 

Im März 2011 rief mich der Makler an, ob ich noch Interesse an dem Haus bzw. Grundstück hätte. Frau N. würde es gern an mich verkaufen. Nach erneuter Besichtigung, auch diesmal im Haus (wie einige Menschen darin leben können ist mir ein Rätsel = im Keller stand 40cm Wasser und einige Räume rochen sehr muffig) habe ich dann gesagt, dass ich eigentlich kein Interesse habe, aber bei 100.000€ zuschlagen würde. Nach einigen Tagen hat sich der Makler gemeldet, dass  Frau N. jetzt doch recht enttäuscht sei, da sie fest mit 125.000€ gerechnet hat. Tja nur der frühe Vogel fängt den Wurm ;)

 

Zurück zu Okal, nachdem wir kein Grundstück gefunden hatten, hat sich Okal auch nicht wieder gemeldet. Kam aufgrund der etwas merkwürdigen Kostenkalkulation auch nicht mehr in Betracht, da wir die gesamten Kosten nicht abschätzen konnten.